Verschlüsseln mit ProtonMail

Als die Frage von Datensicherheit und Verschlüsselung nach den Geheimdienstskandalen in den Schlagzeilen war, habe auch ich mich mit der Möglichkeit von E-Mail-Verschlüsselung beschäftigt. Seither setze ich auf Pretty Good Privacy – aber zugegeben mit mäßigem Erfolg. Es gibt nur wenige Adressat*innen in meinem Umfeld, die auch Verschlüsselung praktizieren, und so blieb und bleibt die Anzahl der verschlüsselten Mails, die ich erhalte und verschicke, recht überschaubar. Zu kompliziert, nicht alltagstauglich, so die Kritiker*innen. Und so blieb Verschlüsselung eher etwas für Nerds oder Leute mit besonderer Sensibilität für Datensicherheit und Datenhoheit.

Vielleicht kann sich das jetzt ändern. Seit dem Jahr 2013 wurde von Wissenschaftlern am CERN eine Mailprogramm entwickelt, das eine einfache Verschlüsselung ohne hohe Einrichtungshürden ermöglicht. Der Dienst heißt ProtonMail. Bislang in einer Beta-Phase nur für eine begrenzte Nutzerzahl verfügbar, wird das Mailprogramm nun für alle angeboten. Auf der Webseite der Proton Technologies AG aus der Schweiz kann man sich einen Account einrichten. Außerdem sind jetzt Apps für die mobile Nutzung für iOS und Android verfügbar.  „Verschlüsseln mit ProtonMail“ weiterlesen

Weiter geht’s: tribe

Zu meinem Job als PR-Referent gehört es, einigermaßen den Überblick zu behalten über die vielen Social-Media-Kanäle, die da kommen und gehen. Wie funktionieren sie? Wie verändern sie Kommunikation? Welche Wirkungen haben sie eventuell in der Kommunikation unter jungen Leuten oder mit ihnen?

tribe-5291Nun also tribe. „Experiential Messaging“. Ein weiterer Dienst in der Familie der ephemeral Media, also der flüchtigen Medien. Nachrichten werden nicht als Texte, sondern als Videobotschaften verschickt. Die Idee ist nicht total neu, aber es ist schon eine besondere Spielart dieser Form der Kommunikation.  „Weiter geht’s: tribe“ weiterlesen

Ephemeral Media? Snap ich mir.

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Flüchtig, vergänglich – das kennzeichnet die Plattformen der Ephemeral Media. Kanäle, deren Inhalte nicht auf Ewigkeit verfügbar sind, sondern nach einem kurzen Zeitraum verschwinden. Snapchat gehört zu diesen Plattformen.

Ein Kanal, dessen Funktionalität sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Der aber zum Experimentieren einlädt. Muss man das haben, muss man das machen? Natürlich nicht. Snapchat ist ähnlich sinnvoll oder sinnlos wie viele andere Social-Media-Dienste. Will sagen: Es kommt halt darauf an. Also: Ausprobieren. Wer dabei sein will, kann mich mit obigem Snap adden. (Ich gebe zu – sprachlich ist das Ende des letzte Satzes gewöhnungsbedürftig. Ist Snapchat aber auch.)