Kommunikation

Weiter geht’s: tribe

Zu meinem Job als PR-Referent gehört es, einigermaßen den Überblick zu behalten über die vielen Social-Media-Kanäle, die da kommen und gehen. Wie funktionieren sie? Wie verändern sie Kommunikation? Welche Wirkungen haben sie eventuell in der Kommunikation unter jungen Leuten oder mit ihnen?

tribe-5291Nun also tribe. „Experiential Messaging“. Ein weiterer Dienst in der Familie der ephemeral Media, also der flüchtigen Medien. Nachrichten werden nicht als Texte, sondern als Videobotschaften verschickt. Die Idee ist nicht total neu, aber es ist schon eine besondere Spielart dieser Form der Kommunikation. 

Je stärker bei Snapchat die Messaging-Funktion in den Hintergrund tritt, desto stärker sind Alternativen gefragt, die sich wieder genau darauf konzentrieren: Einfaches Video-Messaging, das „by the way“ funktioniert, mit dem ich mit einzelnen Personen oder mit Gruppen chatten kann. Die Oberfläche ist einfach, aber genau wie bei Snapchat nur bedingt selbsterklärend.

Potenzial zum Hype? Keine Ahnung, Ich teste mal fröhlich vor mich hin, und entweder verschwindet dieser Kanal in absehbarer Zeit wieder aus dem Blickfeld wie so viele andere, oder wir sehen uns dort regelmäßig. Eins aber ist klar: Die ephemeral Media, die flüchtigen Kommunikationskanäle gewinnen weiter an Bedeutung. Sie fordern von allen, die professionell mit Kommunikation beschäftigt sind, ein erhebliches Umdenken. Aktualität, Verfügbarkeit, Spontanität, authentische Kommunikation – ach, es gibt so viele Aspekte, die in diesem Feld zu bedenken oder zu diskutieren sind. Ich bin gespannt, ob wir wirklich einen grundsätzlichen Wandel der Social-Media-Kanäle erleben. Eine weitere Ausdifferenzierung ist es in jedem Fall.

Ich mache mich nun also auf, die Geheimnisse von tribe zu lüften. Wer mir helfen will, findet mich dort unter dem PIN Code 5291. Vielleicht auf bald – via tribe?

Autor

Uwe Martens: Birdy. Bücher. Dansk. Djembé. Dram. Drum. FCSP. Foliba. Fotos. Kirche. Majiang. Musik. Oldenburg. Politik. PPP. PR. Web. Welt. Zukunft. 1959.

2 Kommentare

    1. Was meinst du, wie schlimm es erst wird, wenn du 30 bist 😉 Ich freue mich darüber, dass ich diese ganzen schrillen Kanäle auch mit dir und deinen Jahrgängen gemeinsam ausprobieren kann. In meiner eigenen Generation finde ich da deutlich weniger Ansprechpartner …

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