Djembé

Krin – Schlitztrommel aus Mali

Schlitztrommeln gehören zu den ältesten Trommeln der Welt. Ausgehöhlte Stücke von Baumstämmen geben die erforderliche Resonanz, um über große Distanzen hörbar zu sein. Schlitztrommeln dienten der Nachrichtenübermittlung und der Kommunikation, haben aber auch eine Funktion in Festen und Riten. Die Krin oder auch Kolokolo stammt ursprünglich aus den Wäldern von Guinea. Die hier abgebildete Krin aus Palisander wurde in Mali geschnitzt.

Autor

Uwe Martens: Birdy. Bücher. Dansk. Djembé. Dram. Drum. FCSP. Foliba. Fotos. Kirche. Majiang. Musik. Oldenburg. Politik. PPP. PR. Web. Welt. Zukunft. 1959.

2 Kommentare

  1. Lieber Uwe,

    ja, und diese Art der (akustischen) Kommunikation haben Menschen auch anderswo auf der Welt „erfunden“.
    Überall, wo es dichten Dschungel gibt und visuelle Kommunikation (z.B. Rauchzeichen bei den Indianern in der Prärie) nicht möglich ist.

    In Papua Neuguinea gibt es die grössten Schlitztrommeln. Sie heissen Garamut. Die grösste habe ich bei meiner Reise auf dem Sepik River gesehen : 8 m lang, Durchmesser 2,80, geschlagen von je drei Männern auf beiden Seiten mit grossen Holzschlägeln.

    1. Lieber Gert, die im besten Sinne „archaische“ Form der Ton-/Klang- und letztlich damit Musikerzeugung finde ich ungeheuer faszinierend, erst recht, weil sie an unterschiedlichsten Ecken der Welt existiert. Die zunächst sehr reduziert wirkende Klang-Basis entpuppt sich dann doch als sehr vielschichtig und enorm korrespondierend. Nicht nur Kommunikation, immer auch Transzendenz und Kultur. Ich bin jedenfalls sehr angefixt und freue mich immer über neue musikalische Entdeckungen, die ich mache.

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