Djembé Unsortiertes

Jetzt auch mit Sangban!

Sangban

Seit einigen Jahren lerne ich, auf der Djembé zu trommeln. In unserem Kurs an der Kulturetage in Oldenburg spielen wir Rhythmen aus Westafrika: Aus Mali, Guinea, der Elfenbeinküste – der Ursprungsregion der Djembé. Zu einer vollständigen Performance gehören dabei auch die drei Basstrommeln Kenkeni, Sangban und Dununba.

In unserem Kurs spielen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Instrumente. Das ist sinnvoll, um die Rhythmen zu verstehen und als Esemble trommeln zu können.  Zuhause hatte ich aber bisher nur die Möglichkeit, auf der Djembé zu spielen. Um die Bassstimmen zu üben, blieben immer nur die 90 Minuten pro Woche im Kurs. Aber nun kann es losgehen: Seit heute habe ich eine Sangban, die mittlere der drei Basstrommeln. Noch ist das Kuhfell auf beiden Seiten unversehrt, aber das wird hoffentlich bald anders sein: Dann sollen dort die Spuren vom regelmäßigen Trommeln sichtbar sein.

Die Sangban ist die wichtigste der Basstrommeln. Wenn nicht mit vollem Ensemble gespielt wird, dann ist beim Trommeln an zumindest ein/e Sangban-Spieler/in dabei. Die Trommel wird mit einem Stock angeschlagen, wobei sie quer liegt oder umgehängt wird (jedenfalls nur ausnahmsweise hochkant auf dem Boden stehend). An der Sangban, wie an allen drei Basstrommeln, wird eine Glocke befestigt, die mit einem Metallstab oder mit einem Holzstab angeschlagen wird.

Westafrikanisches Trommeln auf der Djembé und den Basstrommeln ist eine unglaublich schöne Art, Musik zu machen. Ihr ahnt es schon: Es könnte sein, dass es bei uns in nächster Zeit etwas lauter wird …

über

Uwe Martens: Birdy. Bücher. Dansk. Djembé. Dram. Drum. FCSP. Foliba. Fotos. Kirche. Majiang. Musik. Oldenburg. Politik. PPP. PR. Web. Welt. Zukunft. 1959.

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