Kommunikation Politik

aldi-adbust

 

aldi adbustdie adbusters stehen für konsumkritik. alljährlich zum buy-nothing-day gibt es z.b. große kampagnen, die sich kritsch mit konsumgewohnheiten und markenfetischismus auseinandersetzen. seit jahren veröffentlicht auch das greenpeace-magazin regelmäßig anzeigen großer unternehmen, die sich auf den zweiten blick als fake herausstellen: statt werbung für ein produkt oder eine firma zu präsentieren, zeigen diese anzeigen schonungslos profitgier, umweltverbrechen und das saubermann-image gerade derer, die den meisten dreck am stecken haben. adbusting ist eine hochpolitische angelegenheit.

eine aktuelle adbusting-kampagne beschäftigt sich nun mit dem deutschen discounter aldi. unter dem motto: „gewinne ganz oben – arbeitsrechte ganz unten“ informiert eine 6-seitige werbebroschüre im aldi-stil über hintergründe: umweltverschmutzung und miese arbeitsbedingungen bei der produktion der ware, die der discounter zu dumpingpreisen verramscht. natürlich wird auch gezeigt, was verbraucher-innen dagegen tun können – z.b. im netzwerk ishopfair aktiv werden. wer sich selbst ein bild von der kampagne machen möchte, kann  das werbeflugblatt „aldi-adbust“ hier downloaden – auf der webseite der kampagne für saubere kleidung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.