ejo vollversammlungrund 60 delegierte der ejo konnten gestern leider nicht zur anti-atom-demo nach berlin fahren, weil sie an der vollversammlung der ejo in oldenburg teilgenommen haben. sonst wären es vielleicht 100.060 demonstrant/innen rund um das regierungsviertel gewesen.

wir waren aber mental voll dabei: das thema nachhaltigkeit stand auf unserer tagesordnung, und durch geschickte raumdeko war die gelbe „atomkraft nein danke“-flagge auf dem vorstandspodest im großen saal im gemeindehaus in der zietenstraße während des ganzen tages im blick.

dass der atomkonsens in deutschland aufgekündigt werden soll, ist auch für die evangelische jugend nicht akzeptabel. konkret würde die verlängerung der laufzeit bedeuten, das das akw unterweser, dass auf dem gebiet der oldenburgischen kirche steht, mindestens bis zum jahr 2020 und damit 8 jahre länger als geplant in betrieb bleibt. das entsorgungsproblem ist ungelöst – der atommüll wird auf jahrzehnte eine belastung für die region sein, und für jahrtausende eine belastung für unsere nachfahren, wo auch immer ein endlager letztlich gebaut wird. ein gau in esenshamm könnte den nördlichen teil unseres kirchengebietes komplett verwüsten.

es reicht also. abschalten – jetzt.

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