Bücherkiste

cybook oder pocketbook?

keine frage: das pocketbook 360° ist ein guter e-book-reader, noch dazu mit einem bemerkenswerten service in deutschland. trotzdem hat für mich das bookeen cybook opus die nase vorn – und in meinem letzten eintrag zum thema e-reader habe ich versprochen, das kurz zu begründen. darum folgt jetzt ein – allerdings sehr subjektiver – testbericht von meinen alltagserfahrungen mit beiden geräten. beide devices eignen sich gut zum direkten vergleich, weil sie die gleiche technik “unter der haube” haben. das pocketbook 360° und das cybook opus gehören zu den 5-zoll-geräten, die ein hohes maß an mobilität gewährleisten, weil sie leicht sind (jeweils ca. 150 gramm) und kompakt (5-zoll-bildschirm und kompakte gehäusemaße). die weiteren technischen details können auf den jeweiligen webseiten der hersteller nachgelesen werden.

bei meinem bericht ist zu beachten, dass ich (bisher) ausschließlich e-books im epub-format lese. die reader können auch andere formate darstellen; möglicherweise führt das lesen anderer formate zu ganz anderen testresultaten. aus meiner sicht sind allerdings beide geräte für das lesen von pdf-dokumenten kaum geeignet, weil die bildschirmdiagonale zu klein ist. [ergänzung: allerdings hat ist pocketbook deutlich besser in den pdf-darstellungsmöglichkeiten; je nach vorlage hält sich das lesevergnügen aber auch hier sehr in grenzen.] aber nun zum eigentlichen gerätevergleich.

von außen

da lesen ein sinnliches erlebnis ist, spielt die äußere gestalt der e-reader auch eine gewisse rolle bei der beurteilung. bei ähnlichen ausmaßen ist der reader von bookeen (einem französischen hersteller; das pocketbook kommt aus der ukraine) das etwas kompaktere, auch dünnere gerät, aber der unterschied ist nicht gravierend. beide gehäuse sind aus kunststoff und liegen gut in der hand. während das cybook opus ohne weiteren displayschutz in einer gut verarbeiteten lederhülle (im lieferumfang enthalten) aufbewahrt wird, hat das pocketbook einen deckel aus kunststoff. ein zusätzlich zu erwerbendes lederetui ist in der handhabung eher unpraktisch und nicht so gut verarbeitet; es ist aber in der praxis auch kaum nötig, wenn man das pocketbook nicht übertrieben ruppig transportiert. schade ist, dass der deckel während des lesens nicht z.b. auf der geräterückseite festgeklemmt werden kann; der deckel ist beim mobilen lesen (z.b. im bus) immer ein wenig im weg. [ergänzung: nach hinweis von kommentatoren habe ich die deckeltechnik noch einmal erprobt, und siehe da: nach viel ausprobieren, viel geruckel und ein wenig gewalt kann man den deckel tatsächlich gut fixieren. schön wäre es, wenn es einfacher ginge.]  auf die beim optischen gesamteindruck geht der punkt in meiner wertung an das cybook opus. das cybook ist einfach ein stärkerer handschmeichler; die eher symmetrische form, die anordnung der bedienelemente und der schmalere rand lenken das auge beim lesen weniger vom wesentlichen ab – nämlich vom buch, während das pocketbook durch den breiteren rand und die auffälligeren tasten mehr optische ablenker bietet. erwähnen sollte ich noch, dass ich das pockebook in der hellen elfenbeinfärbung getestet habe. es gibt das gerät auch in schwarz, wobei ich mir denken könnte, dass der kontrast zum bildschirm den lesegenuss doch beeinträchtigt.

die bedienelemente sind beim pocketbook durchaus funktional platziert; die tasten sind ermüdungsfreier zu bedienen als beim cybook. tastengeräusche geben beide geräte ab, aber das empfinde ich nicht als zu laut und störend.

lesegerät oder multifunktionsreader?

der große vorteil des cybook opus ist, dass es sich wirklich um ein reines buch-lesegerät handelt, während das pocketbook als multifunktionsgerät daherkommt. so werden auf dem pocketbook z.B. eine spielesammlung und ein einfachster kalender angeboten. ich will solche features aber gar nicht nutzen. sie machen die navigation komplizierter und unübersichtlicher, aber ich kann sie nicht abschalten. ich würde mir wünschen, dass der nutzer die oberfläche des pocketbook selber konfigurieren kann. vielleicht ist die firmware entsprechend anzupassen. auf dem pocketbook gibt es einen speziellen modus zum lesen von rss-feeds u.ä. – für mich auch eine balast-funktion, die ich nicht nutze, zumal das pocketbook (im gegensatz zum cybook) nur sehr schwerfällig mit meinem mac kommuniziert. eine kabellose verbindung mit dem rechner ist bei beiden geräten nicht möglich, für mich auch nicht erforderlich. das pocketbook hat zwei weitere durchaus sinnvolle funktionen: ein wörterbuch und ein notizbuch. das wörterbuch ermöglicht es, unbekannte worte im text zu markieren und nachzuschlagen. das mag im einzelfall hilfreich sein; ich schlage allerdings auch im sonstigen leseleben kaum englische wörter nach (ein dänisches wörterbuch ist [habe ich] nicht installiert), so dass ich diese – durchaus gute funktion – selber nicht benötige. ähnlich verhält es sich mit dem notizbuch. dort können textteile während des lesens gespeichert werden. da dies nicht meinem lesestil entspricht ist auch dieses feature für mich entbehrlich. nebenbei: textmarkierungen sind bei beiden e-readern nicht möglich. für wissenschaftliches arbeiten sind beide geräte aber auch nicht gedacht, dazu ist der bildschirm einfach zu klein. fazit zu diesem bereich: das völlig karg ausgestattete cybook entfaltet für mich gerade durch die konzentration auf das lesen seinen reiz. hier könnte das pocketbook durch individuelle anpassungsmöglichkeiten aufholen.

bei beiden geräten ist standardmäßig am unteren rand des bildschirms eine statusleiste eingeblendet. diese dunkle leiste stört mich eher beim lesen. beim cybook kann ich sie ausblenden, beim pocketbook lediglich die dargestellten inhalte beeinflussen (anzeige der uhrzeit). völlig überflüssig finde ich beim pocketbook die anzeige, wieviel % des buches ich bereits gelesen habe. die angabe der seitenzahl reicht doch völlig; auch bei einem gedruckten buch rechne ich nicht aus, dass ich nun schon 37 % gelesen habe. die menüführung empfinde ich beim cybook als besser und übersichtlicher, was aber auch am geringeren funktionumfang liegt. positiv am pocketbook sind vielfältige einstellungsmöglichkeiten wie z.b. die tastaturbelegung; ein großer vorteil, dass das gerät wirklich auf die speziellen gewohnheiten des lesers angepasst werden kann.

der hersteller des pocketbooks betont, dass dieses gerät im engen kontakt zu den intensiven nutzern in der ukraine gestaltet wurde. insofern gibt es wohl für alle diese ausstattungen auch eine rege nachfrage – nur mein interesse trifft das meiste nicht. mir ist auch klar, dass hier immer kompromisse eingegangen werden müssen. die reduzierte form des cybook opus wird sicherlich auch vielen nutzer/innen nicht gerecht.

schriftgröße und ladezeiten

die lesequalität wird entscheidend von der darstellung der schrift auf dem bildschirm beeinflusst. die klarheit des schriftbildes ist bei beiden geräten okay. nachteilig beim pocketbook ist, dass im epub-format nur unter drei verschiedenen schriftgößen gewählt werden kann; das führt selten zu wirklichem lesekomfort. die kleinste schrift mutiert schnell zu augenpulver, die beiden anderen hingegen sind so groß, dass man ständig umblättern muss. hier trumpft das cybook mit 12 schriftgrößen auf – ein nahezu stufenlos skalierbares leseerlebnis, dazu block- oder flattersatz frei wählbar. hier muss das pocketbook dringend nachlegen; gerade der kleine bildschirm macht eine flexible schriftanpassung notwendig.

beide geräte sind mit einem sensor ausgestattet der die bildschirmanzeige an die lage des readers automatisch anpasst. der mechanismus funktioniert in beiden fällen gut. er kann auch abgestellt werden, damit beim lesen im liegen nicht ständig die textanzeige gedreht wird.

während alle bisherigen vergleichspunkte keinen wirklich messbaren qualitätsunterschied bringen, ist meine wesentliche kritik am pocketbook geradezu ein k.o.-kriterium: die dauer bis zur anzeige der gewünschten seite. beim start des gerätes bis zur anzeige des menüs liegt das pocketbook mit ca 9 sekunden gegenüber 16 sekunden des cybook opus noch vorn. die navigation innerhalb des menüs ist von der zeitdauer vergleichbar. das öffnen eines buches hingegen offenbart schlimmes. während das cybook opus nach nur 5 sekunden z.b. das 500-seiten werk “mitten in amerika” öffnet, benötigt das pocketbook dafür unglaubliche 60 sekunden. noch schlimmer bei “die arena” von stephen king: das cybook ist wieder nach 5 sekunden lesebereit, beim pocketbook dauert es 90 sekunden. bis dahin ist der bus an der übernächsten haltestelle angelangt. nervig ist, dass beim pocketbook nie exakt die stelle aufgeschlagen wird, an der man beim letzten mal die lektüre unterbrochen hat, sondern immer einige seiten weiter vorn. das mag gut sein für leser, die durch erneutes lesen den stoff memorieren wollen – ich finde es störend. das cybook öffnet dagegen genau an der richtigen stelle. bleibt noch zu erwähnen, dass auch beim blättervorgang das cybook vorn liegt, allerdings ist der unterschied minimal und zu tolerieren.

all diese beobachtungen sprechen aus meiner nutzerperspektive für das cybook. allerdings hatte das französische gerät zumindest mit der firmware 1.9 eine ausgesprochen lästige absturzneigung – ich hatte davon berichtet. dies ist auf dauer auch ein k-o-kriterium. ob sich die situation mit der neuen firmware 2.0 seit dezember 2009 gebessert hat, weiß ich noch nicht. bisher hatte ich noch keinen erneuten absturz – aber ich will den tag nicht vor dem abend loben.

zum abschluss noch einmal ausdrücklich: es handelt sich um meine subjektiven nutzererfahrungen. beide e-book-reader sind sicherlich gut geeignet, gerade als geräte für unterwegs in neue lesedimensionen vorzustoßen. letztlich entscheiden auch nicht objektive berichte, sondern ganz individuelle gewohnheiten und vorlieben. ich würde mich freuen, wenn durch das e-book und die e-book-reader menschen zum lesen finden, die – aus welchen gründen auch immer – nicht gern zum buch greifen. ich nutze den reader als ergänzung. das elektronische buch wird die gedruckten exemplare sicherlich nicht aus meinem leben vertreiben.

__

kommentare – übertragen aus der vorgängerversion des blogs:

StDo sagt:
24. Januar 2010 um 00:29

Dass der Deckel bei Pocketbook sich nicht auf der Rückseite befestigen lässt, ist ein Gerücht. Die Aussparungen des Powerbuttons bzw. USB-Anschlusses liegen genau deshalb exakt gegenüber.
Ebenso kann ich über die Startgeschwindigkeit nicht klagen. Ich habe beim PB eingestellt, dass das Startbild die zuletzt gelesene Seite ist. Ich kann also auf den Powerbutton drücken und sofort lesen während das Buch geladen wird.

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
24. Januar 2010 um 02:30

Vielen Dank Uwe, für den Vergleichstest.

Allerdings einige Ihre Kritikpunkte an Pocketbook, sind nicht zutreffend, bzw. durch unvollständige Wissen über Pocketbook entstanden.

1) “schade ist, dass der deckel während des lesens nicht z.b. auf der geräterückseite festgeklemmt werden kann”

Der Deckel lässt sich auf die Rückseite befestigen, und bleibt dort sicher befestigt während des Lesens.

2)”ein dänisches wörterbuch ist nicht installiert” lässt sich bei bedarf installieren.

3) “beim cybook kann ich sie ausblenden, beim pocketbook lediglich die dargestellten inhalte beeinflussen (anzeige der uhrzeit).” Statusleiste lässt sich auch bei Pocketbook ausblenden, dafür einfach diese Funktion auf beliebige Taste legen.

4) “nachteilig beim pocketbook ist, dass im epub-format nur unter drei verschiedenen schriftgößen gewählt werden kann” diese Beschränkung gibt es zurzeit nur für EPUB mit DRM, wird aber in der kommenden Firmwareversion behoben. EPUB ohne DRM lassen sich mit FBreader öffnen. Im FBreader gibt es aber eine ganze menge an Möglichkeiten, der Text persönlich so anzupassen, wie man will. Man kann z.B. folgendes ändern: Schriftart, Schriftgröße (insgesamt 20 Stufen), Zeilenumbrüche, Seitenrand, Silbentrennung, Zeilenabstand, Kodierung (automatische und mehrere manuelle, dadurch sind Bücher in allen sprachen auf Pocketbook zu lesen) usw.

5)”500-seiten werk “mitten in amerika” öffnet, benötigt das pocketbook dafür unglaubliche 60 sekunden. noch schlimmer bei “die arena” von stephen king: das cybook ist wieder nach 5 sekunden lesebereit, beim pocketbook dauert es 90 sekunden”
Die angegebene Ladezeiten sind für Pocketbook nicht normal, ein durchschnittliche Buch im EPUB Format wird in 10-20 Sekunden aufgemacht.
Entweder liegen so außergewöhnlich große Ladezeiten an spezielle Formatierung von Ihnen getesteten Dateien, oder gab es irgendwelche mit dem Datenträger (Speicherkarte oder internen Speicher).

6)”nervig ist, dass beim pocketbook nie exakt die stelle aufgeschlagen wird, an der man beim letzten mal die lektüre unterbrochen hat, sondern immer einige seiten weiter vorn.” stimmt leider für Adobe Reader, wird mit dem nächstem Update behoben, im FBreader gibt es dieses Bug nicht.

Eigentlich, es ist nicht notwendig, alle Pocketbook Funktionen zu nutzen, wenn man diese Funktionen nicht braucht, aber für viele Benutzer sind diese Funktionen, wie Wörterbuch (welche sich beliebig mit neuen Sprachen erweitern lässt), Zitatfunktion oder Volltextsuche sehr nützlich.

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
24. Januar 2010 um 02:43

“aus meiner sicht sind allerdings beide geräte für das lesen von pdf-dokumenten kaum geeignet, weil die bildschirmdiagonale zu klein ist. aber nun zum gerätevergleich.”

Text PDF (auch mit Bilder) lassen sich auf Pocketbook in Gegensatz zu Opus relativ bequem im Reflow Modus lesen….
Außerdem, kann man in Mehrspalten Modus durch das PDF beliebig scrollen, beide Funktionen gibt es bei Opus nicht…

um sagt:
24. Januar 2010 um 15:09

Hallo StDo,
danke für die helfende kommentierung!

Dass der Deckel bei Pocketbook sich nicht auf der Rückseite befestigen lässt, ist ein Gerücht. Die Aussparungen des Powerbuttons bzw. USB-Anschlusses liegen genau deshalb exakt gegenüber.

tatsächlich habe ich dies jetzt noch einmal getestet und festgestellt, dass der deckel zu fixieren ist; ich habe in dem artikel eine entsprechende korrektur angebracht. obwohl ich nicht ungeschickt bin, war und ist das “klicken” aber nur mit viel geruckel und etwas gewalt möglich; vielleicht kann das gelegentlich noch nachgebessert werden.

Ebenso kann ich über die Startgeschwindigkeit nicht klagen. Ich habe beim PB eingestellt, dass das Startbild die zuletzt gelesene Seite ist. Ich kann also auf den Powerbutton drücken und sofort lesen während das Buch geladen wird.

das funktioniert bei mir nicht. bei einstellung der startseite auf “current page” zeigt sich bei mir stets das bookland-logo. es würde auch nicht wirklich helfen: an einer seite lese ich ja nicht 60 bis 90 sekunden, und das geöffnete buch müsste auch dann erst zu der seite weitergeblättert werden, die ich gerade lese (zumeist 2 bis 3 seiten).

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
24. Januar 2010 um 15:26

“das funktioniert bei mir nicht. bei einstellung der startseite auf “current page” zeigt sich bei mir stets das bookland-logo. es würde auch nicht wirklich helfen: an einer seite lese ich ja nicht 60 bis 90 sekunden, und das geöffnete buch müsste auch dann erst zu der seite weitergeblättert werden, die ich gerade lese (zumeist 2 bis 3 seiten).”

Letzte Seite als Start-logo soll funktionieren, welche Firmaware haben Sie drauf? Welche Speicherkarte verwenden Sie? Ich habe noch ein mal mehrere EPUB mit DRM getestet. Die Startgeschwindigkeit schwankt zweischen 2 Sekunden und 25 Sekunden bei größen Bücher, 60 oder 90 Sekunden gab es auch bei 500 seiten Buch nicht. FBReader öfnet alle Bücher unter 10 Sekunden. Ich vermute, es liegt wahrschnich an geschwindigkeit ihrer karte, oder der Interne Speicher muss formatiert werden.
Von ihnen beschribene ladezeiten sind auf keinen Fall standard, sondern eine Außnahme.

So viel ich weiß, wird bei Opus nach dem Einschlten zuerst die Hauptmenü angezeigt, Pocketbook dagegen zeigt gleich das letze zelezt gelesene Buch, und wie schon ewähnt, die letzte Seite wird bei Startworgang als Startlogo angezeigt.

um sagt:
24. Januar 2010 um 15:37

hallo forkosigan, danke für die ausführliche stellungnahme – gern will ich darauf antworten!

Der Deckel lässt sich auf die Rückseite befestigen, und bleibt dort sicher befestigt während des Lesens.

siehe meine antwort an StDo: ich habe mittlerweile durch entsprechendes experimentieren diese funktion entdeckt. zumindest bei meinem gerät geht das aber nicht sehr einfach und ist nur mit beiden händen und etwas gewalt zu lösen. ich schlage vor, hierzu in der anleitung einen deutlicheren hinweis aufzunehmen. den artikel habe ich an dieser stelle ergänzt.

”ein dänisches wörterbuch ist nicht installiert” lässt sich bei bedarf installieren.

sorry, das war unscharf formuliert. ich habe jetzt ergänzt, dass ich ein solches wörterbuch nicht installiert habe. ich habe aber im artikel auch deutlich gesagt, dass dies eine sehr sinnvolle funktion ist für leser, die diese nutzen wollen.

“beim cybook kann ich sie ausblenden, beim pocketbook lediglich die dargestellten inhalte beeinflussen (anzeige der uhrzeit).” Statusleiste lässt sich auch bei Pocketbook ausblenden, dafür einfach diese Funktion auf beliebige Taste legen.

okay, dafür bin ich dann offenbar zu blöd. ich habe heute noch mal intensiv gesucht und probiert – diese funktion finde ich nicht. könntest du mir noch kurz erklären, wie ich das ausblenden einstelle? dann werde ich den artikel auch entsprechend ändern. danke!

“nachteilig beim pocketbook ist, dass im epub-format nur unter drei verschiedenen schriftgößen gewählt werden kann” diese Beschränkung gibt es zurzeit nur für EPUB mit DRM, wird aber in der kommenden Firmwareversion behoben. …

gut zu hören – dann wird das pocketbook an dieser stelle für mich ebenfalls mit dem cybook gleichziehen. wie gesagt, es ist die subjektive nutzung – aber wenn ich nur epub mit drm lese, nützt es mir nichts, wenn ich in anderen formaten mehr einstellungsmöglichkeiten habe.

Die angegebene Ladezeiten sind für Pocketbook nicht normal, ein durchschnittliche Buch im EPUB Format wird in 10-20 Sekunden aufgemacht.
Entweder liegen so außergewöhnlich große Ladezeiten an spezielle Formatierung von Ihnen getesteten Dateien, oder gab es irgendwelche mit dem Datenträger (Speicherkarte oder internen Speicher).

weil ich auch schon von einem formatierungsfehler ausgegangen war, hatte ich das pocketbook bereits einem total-reset unterzogen, leider ohne ergebnis. ob die epub-dateien so speziell sind, kann ich nicht beurteilen, mein eindruck ist, dass dickere bücher einfach eine längere ladezeit haben. das cybook öffnet ja dieselben dateien, daraus ergibt sich der vergleich. eine speicherkarte ist nicht installiert, und ich habe insgesamt ca. 30 bücher auf dem gerät, 2 oder 3 pdfs und ansonsten alles epubs. größtenteils mit drm. die 20 bis 30 sekunden kann ich für bücher bestätigen, die einen umfang von 180 bis 250 seiten haben. also: dieser punkt bleibt rätselhaft. wenn es tatsächlich kein generelles problem des pockebook ist, würde mich das sehr freuen. denn dann würde das k.o-kriterium wegfallen und der reader wäre ohne einschränkungen sehr empfehlenswert.

”nervig ist, dass beim pocketbook nie exakt die stelle aufgeschlagen wird, an der man beim letzten mal die lektüre unterbrochen hat, sondern immer einige seiten weiter vorn.” stimmt leider für Adobe Reader, wird mit dem nächstem Update behoben …

prima!

Eigentlich, es ist nicht notwendig, alle Pocketbook Funktionen zu nutzen, wenn man diese Funktionen nicht braucht, aber für viele Benutzer sind diese Funktionen, wie Wörterbuch (welche sich beliebig mit neuen Sprachen erweitern lässt), Zitatfunktion oder Volltextsuche sehr nützlich.

das habe ich bereits im artikel zum ausdruck bringen wollen: den idealen reader für alle wird es nicht geben, dazu sind die nutzungsgewohnheiten zu unterschiedlich. ich würde mich freuen, wenn es bei dem sehr umfangreichen funktionsumfang des pocketbook möglich wäre, die dinge, die man nicht haben will, einfach abzuschalten. das könnte doch über die firmware hinzubekommen sein. denn das ist es, was am markt noch fehlt: ein gerät, das sich präzise an den eigenen bedarf anpassen lässt.

ich freue mich auf firmware-updates, die das pocketbook 360° noch besser machen. ich hatte halt zwischen meinen beiden k.o.-punkten zu wählen: ladezeit beim pocketbook und abstürze beim cybook. wenn beide hersteller beide probleme lösen, wird es (zumindest) diese zwei gleichwertigen geräte für unterschiedliche 5-zoll-zielgruppen am markt geben.

um sagt:
24. Januar 2010 um 15:42

Text PDF (auch mit Bilder) lassen sich auf Pocketbook in Gegensatz zu Opus relativ bequem im Reflow Modus lesen….
Außerdem, kann man in Mehrspalten Modus durch das PDF beliebig scrollen, beide Funktionen gibt es bei Opus nicht…

ich habe in dieser hinsicht den artikel noch einmal ergänzt. tatsächlich geht das pdf-lesen mit dem pocketbook besser als mit dem cybook, ich finde es aber bei dem beschränkten bildschirm nicht wirklich bequem, wenn es sich nicht nur um fließtext, sondern um gestaltete seiten handelt (beispiel: atwood, jahr der flut). mein eindruck ist, dass die pdf-welt in vielen fällen eher den geräten mit deutlich größerem bildschirm vorbehalten bleibt.

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
24. Januar 2010 um 17:16

“okay, dafür bin ich dann offenbar zu blöd. ich habe heute noch mal intensiv gesucht und probiert – diese funktion finde ich nicht. könntest du mir noch kurz erklären, wie ich das ausblenden einstelle? dann werde ich den artikel auch entsprechend ändern. danke!”
Bei der Tastenkonfiguration/Aussehen der letzte Punkt “veborgehen Bereich” wähken. Ist nciht geschikt vormuliert, wir dmit dem nächsten Update verbesert. Zurzeit kann man z.B. folgendes Menü Mod verwenden:
http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=65714

um sagt:
24. Januar 2010 um 17:25

Letzte Seite als Start-logo soll funktionieren, welche Firmaware haben Sie drauf? Welche Speicherkarte verwenden Sie? Ich habe noch ein mal mehrere EPUB mit DRM getestet. Die Startgeschwindigkeit schwankt zweischen 2 Sekunden und 25 Sekunden bei größen Bücher, 60 oder 90 Sekunden gab es auch bei 500 seiten Buch nicht. FBReader öfnet alle Bücher unter 10 Sekunden. Ich vermute, es liegt wahrschnich an geschwindigkeit ihrer karte, oder der Interne Speicher muss formatiert werden.

firmware: D101.14.2
die neuformatierung habe ich bereits vorgenommen (siehe entspr. kommentar), das gab keine besserung. eine karte ist nicht installiert. möglicherweise habe ich ein montagsgerät erwischt …

zum ladevorgang beim cybook: richtig, das cybook ruft das menü auf, aber das bedeutet, man ist gleich im “bücherregal” und muss – anders als beim pocketbook – nicht erst das buchverzeichnis, die favoriten oder die “zuletzt geöffneten bücher” anwählen. zusammen mit dem schnelleren ladevorgang ist das also durchaus akzeptabel. ich bin zudem ein multileser, d.h. ich lese mehrere bücher parallel, will also gar nicht jedesmal das zuletzt gelesene buch als erstes aufschlagen. da ist es für mich sogar eher praktisch, im verzeichnis zu landen und nicht von einem einzelnen buch erst zurücknavigieren zu müssen. darum habe ich auch das pocketbook so konfiguriert, dass standardmäßig das hauptmenü geöffnet wird.

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
24. Januar 2010 um 17:30

“siehe meine antwort an StDo: ich habe mittlerweile durch entsprechendes experimentieren diese funktion entdeckt. zumindest bei meinem gerät geht das aber nicht sehr einfach und ist nur mit beiden händen und etwas gewalt zu lösen. ich schlage vor, hierzu in der anleitung einen deutlicheren hinweis aufzunehmen. den artikel habe ich an dieser stelle ergänzt.”

Geht auch ohne Gewalt, einfach auf eine Seite festahaten, und auf der anderen “zuklicken”. Normalerweise gibt es keine Probleme mit dem Decklel. Nach 1-2 Tagen Verwendung lässt sich der Deckel uatomatisch und ganz einfach vorne und hinten befestigen.

“weil ich auch schon von einem formatierungsfehler ausgegangen war, hatte ich das pocketbook bereits einem total-reset unterzogen, leider ohne ergebnis. ob die epub-dateien so speziell sind, kann ich nicht beurteilen, mein eindruck ist, dass dickere bücher einfach eine längere ladezeit haben. das cybook öffnet ja dieselben dateien, daraus ergibt sich der vergleich. eine speicherkarte ist nicht installiert, und ich habe insgesamt ca. 30 bücher auf dem gerät, 2 oder 3 pdfs und ansonsten alles epubs. größtenteils mit drm. die 20 bis 30 sekunden kann ich für bücher bestätigen, die einen umfang von 180 bis 250 seiten haben. also: dieser punkt bleibt rätselhaft. wenn es tatsächlich kein generelles problem des pockebook ist, würde mich das sehr freuen. denn dann würde das k.o-kriterium wegfallen und der reader wäre ohne einschränkungen sehr empfehlenswert.”

Wirklich rätselhaft, habe gerade weitere EPUBs ausprobiert, die Bücher zweischen 200 und 500 Seiten lassen sich in 5 bis höhstens 30 Sekunen öffnen. Ist warschnlich stark von der Formatierung des Dateinen abhängig, da einige 400 Seiten ebooks schneller geladen wurden, als andere 200 Seiten ebooks. Generel stimmt die Vermutung, dass die größere Bücher etwas länder brauchen, aber über 30 Sekunden hat bei mir kein Buch gebraucht.

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
24. Januar 2010 um 17:37

“firmware: D101.14.2
die neuformatierung habe ich bereits vorgenommen (siehe entspr. kommentar), das gab keine besserung. eine karte ist nicht installiert. möglicherweise habe ich ein montagsgerät erwischt …”
Es gab merere beta versionen mit deselben Bezeichnung D101.14.2

Am besten deises Firmareupdete ausprobieren:
http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=64636

Kann sein, das es wirklich ein Montagsgerät ist, besonders wenn alle Dateinen so lange brauchen bei Aufmachen.

“zum ladevorgang beim cybook: richtig, das cybook ruft das menü auf, aber das bedeutet, man ist gleich im “bücherregal” und muss – anders als beim pocketbook – nicht erst das buchverzeichnis, die favoriten oder die “zuletzt geöffneten bücher” anwählen. zusammen mit dem schnelleren ladevorgang ist das also durchaus akzeptabel. ich bin zudem ein multileser, d.h. ich lese mehrere bücher parallel, will also gar nicht jedesmal das zuletzt gelesene buch als erstes aufschlagen. da ist es für mich sogar eher praktisch, im verzeichnis zu landen und nicht von einem einzelnen buch erst zurücknavigieren zu müssen. darum habe ich auch das pocketbook so konfiguriert, dass standardmäßig das hauptmenü geöffnet wird.”

Man kann die “On/Off” Taste mit der Liste von 10 zulezt gelesenen Bücher belegen, und somit komfortabel die gewünschte Büch auswählen, egal ob aus Hauptmenü oder direkt im Buch.

um sagt:
25. Januar 2010 um 00:41

Am besten deises Firmareupdete ausprobieren:

es bleibt dabei: nachdem ich nun das update aufgespielt habe, bekomme ich weiterhin das bookland-logo anstatt der “current page”, die ladezeit ist unverändert lang, und das ausblenden der statusleiste funktioniert auch nicht. insgesamt hat sich also nur das problem des nicht feststellbaren deckels lösen lassen. für den rest hoffe ich auf die nächsten firmware-updates.

Anatoli Loucher (Forkosigan) sagt:
25. Januar 2010 um 01:25

“es bleibt dabei: nachdem ich nun das update aufgespielt habe, bekomme ich weiterhin das bookland-logo anstatt der “current page”, die ladezeit ist unverändert lang, und das ausblenden der statusleiste funktioniert auch nicht. insgesamt hat sich also nur das problem des nicht feststellbaren deckels lösen lassen. für den rest hoffe ich auf die nächsten firmware-updates.”

“bookland-logo anstatt der “current page””
Bei manchen EPUB mit DRM geht die Funktion noch nicht, liegt an der Formatierung der Dateien. Soll mit dem nächsten Update behoben werden.

“die ladezeit ist unverändert lang”
Liegt wahrscheinlich an der ungewöhnlichen Formatierung Ihrer Testdateien.
Die durchschnittliche Ladezeit liegt aber zwischen 10-30 Sekunden, die Andere Pocketbook Besitzer könen es bestätigen…

“das ausblenden der statusleiste funktioniert auch nicht.”
Ich habe die Anleitung schon geschriben, hier noch ein mall, soll auf eden Fall funktionieren.

Bei der Tastenkonfiguration/Aussehen der letzte Punkt “veborgehen Bereich” wählen. Ist nicht geschickt formuliert, wir mit dem nächsten Update verbessert. Danach während des Lesens einfach die Taste, auf welche diese Funktion gelegt wurde, drucken.

Zurzeit kann man z.B. folgendes Menü Mod verwenden, dann nicht “veborgehen Bereich”, sondern “Statusleiste Ausblenden wählen” :
http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=65714

  1. Pingback: ladezeiten trüben die freude am pocketbook

  2. Pingback: cybook opus mit stabiler firmware

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.