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Die Sache mit der Wahrheit

Einige Anmerkungen zur Ethik der Public Relations

»I reckon there’s more things told than are true.
And more things true than are told.«
(Rudyard Kipling, The Ballad of Minepit Shaw)

Es klingt ganz einfach und einleuchtend: »Mit meiner Arbeit diene ich der Öffentlichkeit. Ich bin mir bewusst, dass ich nichts unternehmen darf, was die Öffentlichkeit zu irrigen Schlüssen und falschem Verhalten veranlasst. Ich habe wahrhaftig zu sein.« So lautet die erste von sieben Selbstverpflichtungen eines Mitgliedes der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG). Mit den Selbstverpflichtungen hat diese Standesorganisation in den 1990er Jahren einen ethischen Standard für die gesamte PR-Branche definiert. Und ist wohl doch in der Praxis damit gescheitert. Weiterlesen →

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Ach ja, die Lokalredaktion!

Einer Debatte folgen und dann nach gründlicher Recherche wahrheitsgetreu und sachgerecht darüber berichten? Das ist nicht unbedingt die Sache einer Lokalredaktion in einer Gegend, in der eine Provinzzeitung das Monopol hat. Artikel und Kommentar in der heutigen Nordwest-Zeitung über die Diskussion der Geschäftsordnung im Edewechter Gemeinderat verwundern daher nicht. Für alle, die mehr wissen wollen und die sich nicht so recht vorstellen mögen, dass angeblich ausgerechnet GRÜNE Angst vor den Bürger/innen haben sollen, veröffentliche ich ergänzend hier noch einmal einen Artikel, den ich am 27. Dezember 2011 auf der Webseite der Edewechter Grünen publiziert habe:

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In meinem Job war es schon häufiger meine Aufgabe, Kolleginnen und Kollegen zu verabschieden, die die Stelle wechselten. Gelegentlich habe ich dazu auf einen Text von Carmen Rohrbach zurückgegriffen:

Der Abschied von der Beduinenfamilie ist wie üblich knapp und kühl. Eigenartig, man wird willkommen geheißen wie ein Freund, aber man geht wie ein Fremder. Während Ankommende freudestrahlend mit warmherzigen Umarmungen, unentwegtem Händeschütteln und großzügiger Bewirtung begrüßt werden, sagt man zum Abschied einfach ma’a-salama und geht auseinander. Bevor man noch den Rücken gewendet hat, kehren die Leute an ihre Alltagsarbeit zurück …

Die Erklärung mag in einer seit Jahrtausenden geprägten Lebensweise liegen. Bei einem Volk der Nomaden und Händler waren wiederholte Trennungen nicht zu vermeiden, und jedesmal konnte es für immer sein. Trennungsschmerz aber lähmt und schwächt wie eine Krankheit … Gefühlvolle Zeremonien waren gefährlich, da sie die Trennung ins Licht des Bewußtseins heben. Der Abschied ist leichter zu ertragen, wenn der Reisende unauffällig verschwindet, als ginge er gar nicht wirklich fort. Sieht man sich wieder, ist die Freude übergroß, und es ist, als sei man nicht getrennt gewesen.”

(Carmen Rohrbach: Im Reich der Königin von Saba – Auf Karawanenwegen im Jemen; München, 4. Aufl. 2000, S. 102)

 

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Ein ganz normaler Samstag im Advent

Ich bin mir sicher: Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. In diesem Fall diktierte das Leben einer guten Freundin die Geschichte in die Tasten. Auf dem Rückweg von Kopenhagen erreichte mich die folgende Mail:

“Hallo Uwe, ich hoffe, dein Wochenende war schön? Wir haben uns wahnsinniger Weise durch die völlig überfüllte Innenstadt in Oldenburg gequält. Ich war derartig genervt, dass ich nicht nach rechts oder links geschaut habe. Weiterlesen →

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Eigentlich sollte es in einer Woche soweit sein: Der nächste Band der Afdeling Q-Serie von Jussi Adler-Olsen war für den 12. Dezember angekündigt. Schon im Sommer munkelte man aber, dass dem Autor die Geschichte nicht so planmäßig flüssig in die Tasten geht. Und das, wo Adler-Olsen doch insgesamt 10 Bände mit dem ermittelnden Kommissar Carl Mørck schreiben und eigentlich jedes Jahr ein Buch der Serie auf den Markt bringen wollte. Neuer Erscheinungstermin für Band 5 (noch ohne Titel) ist jetzt der 28. Mai 2012. Ich bin gespannt.

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